Bunker-Dokumentationsstätten – Bunker-Dokumentationsstätten

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Eifel-Bunker-Tour
Nächster Termin: 25.03.2012
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Ausweichsitz des Bundes

Es ist die teuerste Baumaßnahme in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland und war der größte Bunker Europas: Der „Ausweichsitz der Verfassungsorgane der Bundesrepublik im Kriegs- und Krisenfall“. Seit März 2008 bietet die ehemals 17,3 Kilometer lange Bunkeranlage auf 200 Metern in einer komplex eingerichteten Dokumentationsstätte umfangreiche Informationen zu Technik und Aufgabe. Die urbane Ausstrahlungskraft des Bunkers, in dessen rückgebauten Teil man hineinsehen kann, beeindruckte im ersten Museums-Jahr mehr als 75.000 Besucher aus aller Welt.

Ausweichsitz des Landes NRW

Diese Bunkeranlage ist bundesweit einmalig: Weitestgehend im Originalzustand, funktioniert die Technik, ist alles an seinem Platz. Der Ausweichsitz der Landesregierung Nordrhein-Westfalen wurde 1964 gebaut und 1993 durch den Nutzer aufgegeben, schließlich 1997 verkauft. Der neue Eigentümer pflegte die Anlage und bereitete langfristig eine museale Nutzung vor. Die Bunkeranlage und ihre Einrichtung informieren auf beeindruckende Art, wie das deutsche Krisenmanagement über einzelne Bereiche als großes Ganze aufgebaut war. Die Dokumentationsstätte steht seit Sommer 2009 offen.

Sendestelle Regierungsbunker Kirspenich

Neben dem Regierungsbunker im Ahrtal (Tarnname THW2) baute die Bundesregierung im 30 km entfernten Kirspenich zwischen 1963 bis 1965 eine weitere Bunkeranlage für die Nachrichtenübertragung (THW3). Von hier sollte der Funksendebetrieb für den Regierungsbunker abgewickelt werden. Die Entfernung zwischen beiden Anlagen diente dem Schutz des Regierungsbunkers, denn eine Funkquelle galt als einfach anpeilbar. Eine gezielte Bekämpfung galt als wahrscheinlich. Entsprechend hochwertig war der bauliche Schutz des Bunkers, über dem eine beeindruckende Antennenanlage aufgebaut wurde.

Vom Bunker zur Dokumentationsstätte

Diese Internetseite informiert über Dokumentationsstätten, die in der Zeit des Kalten Krieges als Bunker von Bund und Ländern geheim errichtet und betrieben wurden. Von hier sollten die Regierungen geschützt ihre Arbeit im Kriegsfall fortsetzen. Mit dem Fall des Eisernen Vorhanges wurden diese Ausweichsitze nicht mehr gebraucht und aufgegeben. Zwei stehen heute als Dokumentationsstätten offen und können besichtigt werden. Sie informieren über die Bauwerke, die technische Einrichtung und über die ehemalige Aufgabe. Als Dokumentationsstätten und Mahnmalen des Kalten Krieges kommt ihnen heute eine wichtige Aufgabe zu.


 

22.12.2011

Bunker in Kirspenich steht auch 2012 offen

Abgesetzte Sendestelle des Regierungsbunkers ist Besuchermagnet / Termine 2012

Besucher auf dem Weg in die Unterwelt der Kirspenicher Sendestelle - ein Anblick, den es auch 2012 geben wird.Als am zweiten Aprilsonntag 2011 die ersten Besucher das im Hardtwald bei Kirspenich verbuddelte Staatsgeheimnis a.D. einnehmen, brechen für die ehemaligen Sendestelle des Regierungsbunkers neue Zeiten an: alle Führungen sind ausgebucht! 12 Jahre nach der Schließung (im Dezember 1998) öffnen sich die tonnenschweren Haupttore des Atomschutzbunkers wieder und üben auf die Öffentlichkeit eine magische Anziehungskraft aus. Über Monate inhaltlich und museumspädagogisch durch die Betreiber der neuen Dokumentationsstätte gut vorbereitet, erwartete die Besucher eine interessante Zeitreise durch die Jahre des Kalten Krieges. Dabei wurde auch deutlich: Der Regierungsbunker in Ahrweiler und die Sendestelle in Kirspenich ergänzen sich thematisch ausgezeichnet und bieten den Besuchern inhaltlich einen Gesamtüberblick zur Notstandsvorsorge der Bundesregierung im „V-Fall“.

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23.06.2009

„Eifel-Bunker-Tour“ 2012

Historisch, technisch, spannend: Zwei Regierungsbunker an einem Tag erleben

Mit der „Eifel-Bunker-Tour“ geht es an einem Tag durch zwei Atombunker der Regierungen von Bund und Land – im Bild der Regierungsbunker in Ahrweiler.Im Frühjahr 2009 begann mit der Erstauflage der "Eifel-Bunker-Tour" eine Erfolgsgeschichte der besonderen, verbunkerten Art, die nun ins 4. Jahr geht: Ein Tagesprogramm entführt auch 2012 in zwei Unterwelten, die für zwei Regierungen ab 1962 gebaut wurden. Zwischen 10 und 17 Uhr werden die ehemaligen Ausweichsitze des Bundes (in Ahrweiler) und des Landes Nordrhein-Westfalen (in Urft) besichtigt.

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